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Flusstauchen am Traunfall bei Atlantis Qualidive

 

550 km sind ein gutes Stück Fahrt, nur um einmal einen Samstag im Wasser zu verbringen. Aber man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Sich der Ausflug absolut gelohnt hat!

 

 

 

Anfang September 2013 ging es freitags nachts um 2 Uhr los, um morgens um 8.30 Uhr pünktlich bei Atlantis Qualidive in Viecht am Traunfall auf der Matte zu stehen. Während wir um diese Zeit noch die ersten auf dem ruhigen Parkplatz waren, änderte sich dies ab kurz vor 10 Uhr schlagartig: bei bestem Wetter wollten hier heute 40 Taucher und Scuber in die Fluten der Traun einsteigen.
Hier trafen wir dann auch 5 nette Taucher von Meerwasser e.V., die das Event ausgeschrieben und organisiert hatten. Gemeinsam hatten wir einen super Tauch- und Scubing-Tag mit drei Wasserzeiten (1x Scuben, 1x Tauchgang an der Basis-Wiese, 1 x Tauchgang „Longtrail“ als Strömungstauchgang.

 

Um nicht zu textlastig zu werden hier nur meine Logbuch-Erläuterungen:

1.) SCUBEN: Vor dem ersten Geräte-TG noch die große, geführte Scubing-Tour mit Einsprung aus 4m in die Traun. Sehr klare Sicht. Flache und tiefe, seichte und strömungsreiche Bereiche wechseln sich ab. Sehr schönes Schnorchel-Erlebnis mit einigen tollen Videoaufnahmen und einem super Guide, der alles prima erklärt hat. Ein echtes Erlebnis!

2.) Foto-Video-TG in einer Gruppe mit den Jungs von Meerwasser e.V. Vom Ufer der Basis-Wiese links herum in den Strom der Traun und mit der Insel auf der rechten Schulter um diese herum bis zum oberen Ende. Von dort nach rechts in den Seitenarm, die ehemaligen Waschhäuser und Waschplätze UW besucht. Zurück dann noch ein großer Hecht im Baum. Muschelbewachsene Felsen, einige Bäume hängen mystisch ins Wasser. Recht große Krebse und Barsche.

3.) Longtrail-Strömungs-TG: Mit dem Bus der Basis einige Kilometer flussaufwärts gebracht worden. Mitten im Wald anrödeln und dem Fußpfad noch mehrere 100 m bis ans Ufer folgen. Dort dann Einstieg und Überwechsel auf die sonnige rechte Uferseite. Durch die gleichmäßige Strömung wird es ein schöner „Fließband-TG“: ohne große Anstrengung gleitet man an Ufer und Grund vorüber und wartet was als nächstes kommt. Alte Bäume unter denen sich riesige Karpfen verstecken, Hechte, Äschen und große Flußkrebse. Versunkene Uferbefestigung und der ehem. Treidelpfad der Pferde sind sehr gut zu erkennen. Langer TG. Gegen Ende wurde es frisch. 5mm-Anzug + Eisweste waren jedoch genau richtig.